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Geschichte des Anderseits Literaturfestival

Das Anderseits ist das erste Hamburger Literaturfestival unabhängiger Verlage und fand erstmalig 2010 statt. Heute heißt es Harbor Front (http://harbourfront-hamburg.com/).

Das Anderseits beschäftigt sich mit grundlegenden Fragen zu Buch, Literatur und Texten. So wird die Rolle des Buches hinterfragt und wie sich diese wohl in der Zukunft verändern könnte. Nicht nur Texte sind Thema, auch die Verlage selbst und deren möglichen Strategien um neue Leser für ihre Veröffentlichungen anzulocken und zu begeistern.

Anderseits sieht sich als alternatives, interdisziplinäres Literaturfestival. Das bedeutet, dass neben Autorenlesungen auch schauspielerische Darbietungen und Gesang stattfanden. Im Mai 2010 fand das erste dreitägige Anderseits Literaturfestival statt. Es nahmen 40 Autoren und Autorinnen teil, welche verschiedenste Performances darboten. So gab es Poetry Slams, Poetry Clips, aber auch Präsentationen und Lesungen. Zu den Autoren gesellten sich 15 Verlage aus ganz Deutschland.

Landungsbruecken and the harbor at night in Hamburg, Germany.

Spende statt Eintritt

Diesmal gab es einen entscheidenden Unterschied zum letzten Jahr: Es wurde kein Eintrittsgeld verlangt. Im vergangenen Jahr musste jeder Besucher mindestens 10 Euro Eintritt bezahlen. Nun wurde um eine Spenden gebeten.

Im Jahr 2011 fand das Festival im November statt. Für die Besucher gab es wieder Lesungen, kostenpflichtige Workshops und eine kleine Buchmesse. Einer der Workshops richtete sich gezielt an Kinder. In lockeren Übungen sollten die Kinder spielend das Schreiben von eigenen Texten erlernen. Im zweiten Workshop wurde das szenische Schreiben, wie es in Filmen und Theatern üblich ist, vermittelt. Weitere Programmpunkte waren der Poetry Slam und das Konzert der Band „Testsieger“.

Im darauffolgenden November ereignete sich das dritte Anderseits Literaturfestival. Wie in den vergangenen Jahren gab es Verlagsschauen und Lesungen. Zudem fand eine Ausstellung zum Thema Illustration und Buchkunst statt. An den Abenden folgten dann noch Konzerte verschiedener Bands, zum Beispiel von der Hamburger Band BRAKK.

Anderseits heute

2012 fand das letzte Anderseits Literaturfestival statt. Nun heißt es wie gesagt Harbor Front. Die Internetseite zu Anderseits dient lediglich Informationszwecken. Auf der Seite erfährt der Leser von dem Verein Anderseits, der Interessenten herzlich einlädt. In der Galerie sind Bilder der Vereinsmitglieder zusehen. Sie sitzen gemeinsam auf Sofas und unterhalten sich angeregt. Einmal im Monat gibt es ein Vereinstreffen und jeder, der möchte, kann dort vorbeischauen.

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